Nach dem Trauma: Hilfe zur Selbsthilfe

Für wen: Für Menschen, die Traumata erlebt haben, Angehörige, Helfer, Zeugen oder anderweitig Betroffene. Die Teilnahme an dem Seminar kann eine Traumatherapie sinnvoll ergänzen oder im Vorfeld einer Therapie (z.B. in der Wartezeit auf einen Therapieplatz) eine Hilfestellung zur Selbsthilfe sein.

Inhalt:

  • Was ist Trauma?
  • Seelische Folgen von Traumatisierungen verstehen (Mobilisierungs- und Immobilisierungsreaktionen, Überlebensstrategien, Traumatrigger)
  • Psychisches Trauma und Gehirn
  • Der „Wohlfühlkorridor“
  • Die drei Phasen einer Traumatherapie
  • Die modernen Elemente und Behandlungsmethoden einer Traumatherapie werden vorgestellt: Tresorübung und andere Stabilisierungsübungen, Traumalandkarte, EMDR, TRIMB, Das Innere-Kinder-Retten, Umgang mit Trauma-Triggern
  • Strategien zur Stabilisierung und „Wiederherstellung triumphierender Handlungen“ werden vorgestellt und können in der Gruppe ausprobiert werden.

Zur freundlichen Beachtung: Bei dem Seminar handelt es sich nicht um Behandlung bzw. eine Therapie, sondern um eine Anleitung zur Selbsthilfe. Daher können die Kosten derzeit nicht von Krankenkassen übernommen werden. Die Seminare dienen der persönlichen Weiterentwicklung, der Selbstreflexion und – im Falle des Trauma-Seminars – der Aneignung neuester Erkenntnisse zur Bewältigung von Traumafolgen.

Termingestaltung: Bei Interesse der Teilnehmer kann das Seminar um 2  weitere Termine erweitert werden. Diese Termine können dann in der Gruppe vereinbart werden.