Was kommt nach Balint? Supervision in Kleingruppen

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Wann und wo: Derzeit habe ich keine Termine eingestellt, weil ich an meinem Buch arbeite und dies zusätzlich zur Arbeit in meiner Praxis sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Ich habe vor, ab Sommer wieder Supervisionstermine anzubieten.

Für wen: Für alle, die Menschen in einem verantwortlichen Kontext behandeln, beraten und betreuen. Also für z.B. Psychotherapeutinnen, Heilpraktiker/innen, Coachs, Ergotherapeutinnen, Logopädinnen, Krankenschwestern/-pfleger, Ärzte/innen, Physiotherapeutinnen, Erzieher/innen, und Altenpfleger/innen…

Ziele: Ein vertieftes, „gefühltes“ Verständnis für die Situation der Klienten und sich selbst entwickeln; Burnout-Prophylaxe durch verbesserten Selbstschutz; Umgang mit „schwierigen Situationen“: z.B. Kritik von Klienten, Fehler, Terminabsagen oder Honorarbesprechungen. Herausfinden, was die beruflichen Themen beeinflusst: Manchmal ist es auch etwas ganz anderes, was stresst, sich aber unmittelbar auf Arbeitsfreude und Leistungsfähigkeit (und Empathie!) auswirkt.

Methodik meiner Supervision:
Ich biete im Rahmen der Supervision eine neue phänomenologische Methode an: Walking-in-your-shoes  (WIYS), entworfen in Kalifornien (Joseph Culp, Schauspieler, und John Cogswell, Psychotherapeut), nach Deutschland gebracht und weiterentwickelt von Christian Assel. Ich habe bei Christian Assel (Hannover) die Ausbildung zur Gruppenleiterin abgeschlossen. Meine Vision ist, diese geniale Selbsterfahrungsmethode zu nutzen und weiterzuentwickeln, um die Probleme von Patienten und Klienten und unsere Gegenübertragungen in der therapeutischen Beziehung besser zu verstehen:
Walking-in-your-patient’s-shoes“ (WIYPS)

Ergänzend  verwende ich aus meiner Erfahrung als Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin:

  1. Verhaltenstherapeutische Strategien
  2. Rollenspiele
  3. Elemente aus der systemischen Therapie (Aufstellen eines Problems oder einer Krankheit)
  4. Elemente der Hypnotherapie (Visualisierungen, Symbolisieren)
  5. Kommunikationstraining: Umgang mit Aktionismus und dem „Appellohr“
  6. Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach M. Rosenberg
  7. Elemente und Erkenntnisse aus der Traumatherapie
  8. Elemente aus der Balint-Arbeit: Was spürt die Gruppe, wenn eine problematische Situation erzählt wird?

Voraussetzungen: Bereitschaft zur Selbsterfahrung und Schweigepflicht über die in der Supervision besprochenen Fälle sind Grundlage und Voraussetzung für die Teilnahme.

Nach dem ersten Supervisionstermin können weitere Blöcke vereinbart werden bzw. es kann eine fortlaufende Supervisionsgruppe entstehen.