Wenn ich gehe dann läuft’s

So heißt das neue Buch von Christian Assel über Walking-In-Your-Shoes. Nach seinem Erstlingswerk: „Gehen heißt Verstehen“ von 2010 erläutert er in diesem neuen Buch, wie man mit dieser in Deutschland noch neuen Selbsterfahrungsmethode sich selbst auf die Spur kommen kann, und zwar methodenübergreifend, das heißt nicht an bestimmte Theorien gebunden wie wir es vom Familienstellen her kennen. Es ist also eine phänomenologische Herangehensweise. Das, was sich zeigt, wird achtsam begleitet. Der erfahrene Gruppenleiter versucht, durch Nachfragen den Walk zu begleiten und zu verstehen, was sich im Walk zeigt. Es geht nicht darum, einen Konflikt unbedingt zu lösen, sondern erst einmal einfach „nur“ zu verstehen. Problem und Lösung liegen, so schreibt Assel, oft dicht beieinander, und Lösungen werden manchmal in Walks von ganz alleine sichtbar, oft mithilfe der Fragen des Leiters, wodurch Wesentliches erkannt wird.

Wie viele wissen, bin ich persönlich von der erstaunlichen Wirkung dieser Selbsterfahrungsmethode begeistert, und möchte sie in der Psychosomatik anwenden und entwickeln. Psychosomatik untersucht ja die Wechselwirkung von Körper und Seele, und WIYS kann meiner Meinung nach ergänzend zu den Richtlinien-Therapiemethoden Verhaltenstherapie und Tiefenpsychologie zum Beispiel Krankheitsursachen und Heilungsblockaden auf intuitive, körperorientierte Weise deutlich machen. Die Methode ist neu und nicht systematisch wissenschaftlich untersucht. Daher biete ich sie nur auf persönlich-privater Basis an, meist in Kleingruppen (max. 5 Teilnehmer), und ab 2017 alle 2 Monate in Zornheim. Wer mehr wissen möchte, dem empfehle ich die Bücher von Christian oder auch die Videos von Walks, die über das WIYS-Institut (www.wiys-institut.org) zur Verfügung gestellt werden.

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